Die Wikinger
Die Wikinger sind heute vor allem als eines bekannt: mächtige Seeräuber, die im Mittelalter die Meere erkundeten und an den Ufern gelegene Siedlungen oder Städte überfielen und plünderten. Daraus entstand auch ihr Name, der dem Wort "vikingr" der altnordischen Sprache entstammt und übersetzt in etwa "Seeräuber" bedeutet.
Zahlreiche Schriften belegen dieses Leben der Wikinger und beschreiben ihre fürchterlichen Raubzüge über verschiedene Länder hinweg. Dennoch gibt es auch einige Trugschlüsse über das Volk, die auf diesen Seiten genannt und ausgeräumt werden sollen. So ist die Wikinger Geschichte beispielsweise nicht nur auf die Seeräuberei begrenzt, das Volk der Wikinger erlangte auch großem Ruhm durch ihr Handlungsgeschickt und ihre Handwerkskunst. Während sie handelten entdeckten sie ferne Länder und betraten Gegenden, die vor ihnen kaum jemand gesehen hatte.
Dennoch steht nicht zur Frage, dass die Wikinger auch ein kriegerisches Volk waren. In frühen Jahren zogen sie über die Meere und plünderten, doch mit der Zeit spaltete sich ihre Gesellschaft in zwei völlig verschiedene Arten zu leben. Während die eine Hälfte sesshaft wurde und mit Ackerbau, Viehzucht, Handwerk und Handel seinen Lebensunterhalt verdiente, zog die andere Hälfte weiter zur See und verbreitete Angst und Schrecken. Dies führte sogar so weit, dass der kriegerische Teil der Wikinger in ihrer eigenen Gesellschaft geächtet und verfolgt wurde, da sie nicht mehr in die sesshafte Gesellschaft ihres Volkes zu integrieren waren.
Diese Seiten sollen jedoch nicht nur auf die Wikinger Geschichte mit ihren Kriegen und Waffen eingehen, sondern auch das Leben des Volkes zeigen. Auch hier gibt es verschiedene Trugschlüsse, die heute weit verbreitet sind. So trugen die Männer beispielsweise keine gehörnten Helme, wenn sie in den Kampf zogen. Auch der Rest der Wikinger Kleidung und des Wikinger Schmucks war eher einfach und praktisch gehalten.